Der Tandemspinner

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Speziell beim Raubfischangeln ist inzwischen eine fast unüberschaubare Auswahl an Kunstködern erhältlich. Der Handel wirbt ständig mit neuen Modellen die immer noch bessere Ergebnisse erzielen sollen. Ob man diese Marketingaktivitäten nun positiv oder negativ beurteilt sein mal dahingestellt. Im Folgenden wollen wir auf einen Köder eingehen, der mit einfachen Mitteln selbst hergestellt werden kann oder zu einem günstigen Preis erhältlich ist. Dabei handelt es sich um den Tandemspinner.

Was ist ein Tandemspinner?
Was ein Tandemspinner genau ist und aus welchen Teilen er besteht kann man ganz leicht erklären. Vereinfacht kann man sich einen Tandemspinner vorstellen wie einen gewöhnlichen Spinner, der einzige Unterschied besteht darin das dieser Spinner zwei Spinnerblätter hat. Durch die beiden Spinnerblätter hat der Tandemspinner veränderte Laufeigenschaften und eine größere Reizwirkung auf den Raubfisch.

Den Tandemspinner selbst herstellen?
Der große Vorteil bei diesem Köder ist der geringe Anschaffungspreis. Zudem kann man einen Tandemspinner auch sehr einfach selbst aus zwei normalen Spinnern selbst herstellen. Dazu nimmt man den ersten Spinner und hängt den Drilling an der hinteren Öse aus und hängt dafür den zweiten Spinner ein, und schon fertig ist der Tandemspinner. Viele Angler schwören auch darauf unterschiedlich große Spinnerblätter zu verwenden. Durch diese Montage ist es möglich durch das Verbinden von zwei oder sogar drei Spinnern einen recht großen Köder mit einfachen Mitteln selbst herzustellen. Dadurch können auch Raubfische, die eher große Köder bevorzugen an den Haken gelockt werden.

Angeln mit dem Tandemspinner
Wie jeder Köder hat der Tandemspinner auch Stärken und Schwächen. Einsatzgebiete in denen der Tandemspinner besonders stark ist sind die flachen Uferbereiche, an denen man den Hecht im Frühjahr und um frühen Sommer häufig finden kann. Tagsüber bei Sonnenschein wirken das schnelle Rotieren der Spinnerblätter und die Reflektionen der Sonnenstrahlen auf dem Spinnerblatt für den Raubfisch besonders verlocken. Auch beim oberflächennahen Angeln kann der Tandemspinner Punkte sammeln. Nicht so gut geeignet ist dieser Kunstköder beim grundnahen Angeln in besonders tiefen Gewässerabschnitten. Sicher unterscheiden sich die Einsatzgebiete je nach Gewässer und Zielfischart, da sollte jeder Angler seine eigenen Erfahrungen sammeln. Auf hecht-angeln.com findet man viele weitere Informationen rund um den Tandemspinner.

Gastartikel von Claudia Wartmann


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